Content Management Systeme sind Software Systeme, die es erlauben, Content, also Inhalt, zu bearbeiten und zu verknüpfen. Dabei kann es sich um Inhalte verschiedenster Art handeln. Content Management Systeme können in der Regel ohne Programmierkenntnisse bedient werden. Der Inhalt, den die Content Management Systeme verwalten, oder besser gesagt, der mit den Systemen verwaltet wird, kann auf verschiedenen Plattformen ausgegeben werden. Der Selbe Inhalt kann Im Internet als Text- oder Multimediadatei ausgegeben werden, aber möglicherweise auch als Printmedium. Den Inhalt speichern Content Management Systeme in einer Datenbank. Bei manchen Systemen wird die Ausgabedatei erst bei der jeweiligen Anforderung erstellt, um mit dem entsprechenden Ausgabeformat auf die Anfrage reagieren zu können.
Content Management Systeme können auf einem Server laufen, aber auch auf einem Clientrechner. Serverseitige Content Management Systeme bieten den Vorteil, von jedem Internetfähigen Rechner aus genutzt werden zu können. Sie sind dadurch allerdings auch etwas leichter angreifbar als die Variante die auf dem Client läuft.
Eine weitere Unterscheidung kann in dynamische und statische Content Management Systeme erfolgen. Dynamische Systeme generieren jede Ausgabe neu. Dabei ist es möglich, die Ausgabe auf den Nutzer durch den sie angefordert wurde zu personalisieren. Dies bringt allerdings den Nachteil mit sich, dass bei einer großen Zahl an Anfragen mehr Rechenzeit für die Personalisierung verbraucht wird und die Ausgabe länger dauert. Mit einer DOS Attacke können solche Content Management Systeme in die Knie gezwungen werden. Statische Systeme liefern bei jeder Anfrage ein und dieselbe Seite ohne Personalisierung aus. Bei vielen Anfragen ist dies der schnellere Weg.
Content Management Systeme lassen es zu, dass mehrere Personen am Inhalt arbeiten. So können Aufgabenbereiche definiert werden die von jeweils verschiedenen Personen betreut werden. Kommen weitere Anforderungen an Content Management Systeme hinzu, lassen sie sich mit Modulen erweitern. So kann beispielsweise nachträglich die Möglichkeit der Audioausgabe mit eingebracht werden, wenn diese noch nicht implementiert ist.
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